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Tipps für Praktikanten
 
     
     
 

Diese Liste kann von jedem Praktikanten/jeder Praktikantin nach Belieben ergänzt und aktualisiert werden. Die Idee ist, diese „Tipp-Sammlung“ vor Beginn des Praktikums in Costa Rica an die jeweiligen PraktikantInnen per E-mail zu schicken…

 

I. Reisevorbereitungen

1. Flug (Stand 2008)

Günstige Flüge findet man im Reisebüro oder direkt bei den Airlines / im Internet. Derzeit ist ein Flug für einen Aufenthalt von mehr als drei Monaten ab etwa 750€ inklusive Steuern zu haben, liegt aber in den meisten Fällen eher bei 1.000 – 1.200 Euro. Die Einreise nach Costa Rica kostet nichts, die Ausreise ca. 26$. Wegen der ausgiebigen Kontrollen bei Flügen über die USA sollte man 2-3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Am einfachsten ist es, mit einer Fluggesellschaft zu fliegen, die keinen Zwischenstopp in den USA macht (Iberia fliegt über Madrid, Condor über die Dominikanische Republik). Tendenziell ist die Buchung über Internet meist am günstigsten. Erwischt man aber im Reisebüro ein spezielles Angebot, kann man bereits für 650€ ab Frankfurt fliegen.

 

2. Aufenthaltsgenehmigung / Ausweis (Stand 2008)

Deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger können in Costa Rica zu touristischen Zwecken bis zu 90 Tagen mit einem Reisepass visafrei einreisen. Für einen längeren Aufenthalt ist es offiziell notwendig, sich vor Ort um eine Aufenthaltserlaubnis zu bemühen. Diese Prozedur dauert ewig, ist ein riesiger bürokratischer Aufwand und kostet Geld. Wesentlich einfacher und ebenso legal ist es, für 72 Stunden nach Panama (gratis) oder Nicaragua (ca. 8$) auszureisen und bei der Wiedereinreise eine neue Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage zu erhalten. Nach Bocas del Toro/Panama reichte auch eine 48-stündige Ausreise. Bei den Stempeln unbedingt darauf achten, dass man Aus- und Einreisestempel vollständig mit Datum erhalten hat. Wer die 90 Tage nur knapp überschreitet, kann das Aufenthaltsgenehmigungsproblem einfach durch Bezahlen der niedrigen Strafgebühr lösen. Ein Auslug nach Bocas del Toro ist aber in jedem Falle empfehlenswert.

Für jede Einreise sollte man eine Kopie des Flugtickets bzw. des Itinerary/Rückflugplans dabeihaben. Bei Reisen innerhalb des Landes ist es ratsam, sich für eine Gebühr von 5€ in der deutschen Botschaft in Sabana Norte (Stadtteil) eine beglaubigte Kopie des Ausweises machen zu lassen. In Hostels muss man oft seine Ausweis-Nr. angeben. Prinzipiell sollte man immer nur mit der Kopie unterwegs sein und das Original zu Hause lassen.

 

3. Impfungen und Versicherung

Aktuelle Impfvorschriften und –empfehlungen sind auf der Seite des auswärtigen Amtes über Costa Rica (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinfor mationen/CostaRica/Sicherheitshinweise.html) sowie auf http://www.traveldoctor.info zu finden. In Costa Rica besteht derzeit keine Impfpflicht (Stand 2008), außer für Reisende, die aus Ländern mit hohem Gelbfieberrisiko einreisen. Hepatitis A, Diphtherie und Tetanus sollten aktualisiert sein. Typhus und Hepatitis B wird bei Langzeitaufenthalten empfohlen. Das Malariarisiko in San José ist praktisch nicht existent und auch landesweit so niedrig, dass Malariaprophylaxe unnötig erscheint. Es empfiehlt sich allerdings ein Notfallmedikament mitzunehmen. Für Mittelamerika wird meist Resochin empfohlen. Einige Praktikanten ließen sich vorsichtshalber auch gegen Tollwut impfen, was aber eigentlich nur sinnvoll ist, wenn man in nahem Kontakt mit Tieren arbeitet.

Die ärztliche Versorgung in San José ist gut; in den ländlichen Regionen gibt es gelegentlich Engpässe, insbesondere bei der notärztlichen Versorgung. Unbedingt sollte eine Auslandskrankenversicherung über den gesamten Zeitraum abgeschlossen werden, gute Erfahrungen wurden bisher mit PAX (http://www.familienfuersorge.de) und STA TRAVEL gemacht, es gibt jedoch sicherlich noch andere günstige Anbieter. Unbedingt sollte die Versicherung den Krankenrücktransport umfassen und keinen Selbstbehalt benötigen.

 

4. Reiseapotheke, Sonnencreme, Kosmetika / Filme / Strom

Jegliche Medikamente sind in Costa Rica auch in den entlegendsten Apotheken gut zu erhalten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke erscheint daher nicht unbedingt notwendig, macht aber vieles einfacher. In einer früheren Version dieser Tippsammlung wurde der Kauf einer Zeckenzange angeraten. Wer sich unsicher über medizinische Risiken und typische Tropenkrankheiten ist, dem sei das Buch „Wo es keinen Arzt gibt“ von David Werner empfohlen.

Es ist auch sinnvoll ein engmaschige Moskitonetz mitzubringen, weniger für den Aufenthalt in San José als für Reisen in die Küstenregionen.

Alle Notwendigkeiten (Sonnencreme, Binden, Tampons, Zahnpasta, sämtliche Kosmetikprodukte) für den Alltag sind in Costa Rica gut in jedem größeren Supermarkt zu erhalten und müssen daher nicht unbedingt aus Deutschland mitgenommen werden. Sie sind allerdings etwas teurer.

Fotofilme sind ebenfalls teurer und manchmal schlecht gelagert und sollten daher mitgebracht werden. Da die Stromstärke in Costa Rica (wie überall in Amerika) bei 110V liegt, benötigt man einen Minitransformator (z.B. „Step-up Voltage Converter  MW 1P045 FV (45W)“ bzw. einen Adapterstecker für Laptop und Digitalkamera. Alle sind vor Ort gut erhältlich.

 

5. Reisegepäck / Wetter / Kleidung

Informationen über die erlaubten Gepäckstücke und ihr Gewicht finden sich auf der Homepage der Airlines. Meist darf man zwei Koffer á ca. 20 kg mitnehmen plus ein Handgepäcksstück á 10 kg.

Das Wetter gliedert sich in zwei Phasen: die Regenzeit von Mai bis Dezember sowie die Trockenzeit/verano von Dezember/Januar bis April. Regenzeit bedeutet stundenweise starke Niederschläge, v.a. morgens und nachmittags. In der Trockenzeit in San José ist es tagsüber warm mit einem angenehmen frischen Wind, abends kühlt es merklich ab Doch selbst in der Regenzeit kann man noch problemlos schöne Tage an der Küste verbringen. Für die Wanderungen durch die Nationalparks oder in die Berge sind Turnschuhe Mindestvoraussetzung, besser sind knöchelhohe Bergstiefel (auch oder gerade wegen Schlangen!).

Im Büro gibt es keinen Dresscode, erlaubt ist, was gefällt. Für abends sollte man mehrere Strickjacken oder Pullis dabei haben, sowie in der Regenzeit eine Regenjacke oder einen Schirm. Auch lange Hosen, feste Schuhe und Strümpfe sind ratsam, denn es kann in San José auch ziemlich kühl werden. Wenn Costa Ricaner ausgehen, haben sie es gerne schick. Die Backpacker in den Küstenorten mögen es lieber lässig, mehr als ein Paar Shorts und ein Bikinioberteil braucht man dort nicht. Costa Ricaner/innen lieben Dekolleté, entsprechende Versuche werden auch entsprechend gewürdigt. Ansonsten gibt es auch jede Menge Klamotten vor Ort zu kaufen.

 

6. Reiseführer und Internationaler Studentenausweis

Am empfehlenswertesten für eine Backpackerreise nach Costa Rica erscheint der Lonely Planet Central America on a Shoestring oder auch. der Lonely Planet Costa Rica. Anzumerken bleibt hier, dass die Hostel-Telefonnummern nicht immer dem neuesten Stand entsprechen. Es ist also immer besser sich bei Reisen (wenn vorhanden) über die jeweiligen Homepages zu informieren. Sehr ausführlich, aber für ein besser verdienendes Publikum zugeschnitten ist der Reise Know How Costa Rica. Empfohlen wurde in einer früheren Version auch der Footprint Costa Rica.

Zum Teil erhält man Studentenermäßigungen im Kino, Museen, etc. mit dem internationalen Studentenausweis ISIC (www.isic.de). Auch bei Reisen kann es von Vorteil sein, den Studentenausweis bei sich zu haben. Speziell bei Transfers in der Gegend um den Vulkan Arenal oder auch den Hängebrücken in Monteverde konnte man sich einiges sparen.

 

7. Unterkunft

Das Goethe Zentrum verfügt über eine Liste mit Unterkünften bei Gastfamilien oder in WGs in San José. Künftige Praktikanten können (rechtzeitig) per e-mail Kontakt mit den Gastfamilien aufnehmen und sich über aktuelle Preise zu informieren und gegebenenfalls ein Zimmer zu reservieren. Da sich das Büro des Goethe Zentrums (also der Arbeitsplatz des/der PraktikantIn) in Pavas befindet, ist es verkehrstechnisch empfehlenswert, in der Gegend zu wohnen (in den Stadtteilen Pavas, Rohrmoser, Sabana Norte oder Sabana Sur).

 

8. Geld und Lebenshaltungskosten

An den meisten ATM/Geldautomaten kann man mit der deutschen Maestro-EC-Karte gegen eine Gebühr problemlos Colones und US-Dollar von seinem Konto abheben. Die Scotiabank berechnet beispielsweise 4,99€ für jede Abbuchung von einem Deutsche Bank-Konto. Empfehlenswert ist auch die Sparcard der Postbank. Mit dieser kann man bis zu 10 Mal pro Jahr gebührenlos im Ausland Geld abheben. In den meisten Supermärkten, Herbergen und Restaurants werden Kreditkarten akzeptiert (am häufigsten VISA). Mit einer Kreditkarte kann man auch Geld am geldautomaten abheben, die Gebühren sind jedoch höher als mit einer EC-Karte.

Des Weiteren bieten sich Traveller Checks an, die jedoch nicht unbedingt notwenig sind, wenn man eine Maestro-EC-Karte hat. Meist ist es am sinnvollsten, einfach genügend Bargeld mitzunehmen, Auf Reisen am besten in einer flachen Gürteltasche, die man unter der Hose trägt.

Das Leben ist hier, gemessen am lateinamerikanischen Durchschnitt, relativ teuer. Frühere Praktikanten haben etwa 200$ im Monat für Lebensmittel und Weggehen ausgegeben, eine Wochenendreise schlägt mit mind. 50$ zu Buche. Tendenz steigend. Die Zimmer werden meist für 250-350 Dollar vermietet. Lebensmittelpreise im Supermarkt entsprechen denen in Deutschland oder sind im Falle von importierten Produkten sogar teurer.

 

9. Mitbringsel

Da die Schokolade teuer und z.T. nicht besonders lecker ist, sind Schokolade, Marzipan, Pralinen, Gummibärchen, etc. stets gute Geschenke für Gastfamilie, Büroleitung und neue Freunde und Bekanntschaften. Außerdem Spezialitäten aus der eigenen Region, sowie auch Duschgel und Kosmetika (z.B. vom Bodyshop). Gerade die jungen Studenten, mit denen man im Goethe in Kontakt kommt, interessieren sich sehr für deutsche Musik (CDs) oder Filme.

 

II. Vor Ort

1. Am Flughafen, Taxis und Busse, Sicherheit

Die einfachste Verkehrsverbindung vom Flughafen in die Stadt ist das Taxi. Dies kostet ohne Stau ca. 15$. Diese Preise variieren aber stark. Am besten ist es, den Preis am Schalter auszumachen – also bevor man in das Taxi steigt. Die Taxen am Flughafen sind orange; im Rest der Stadt rot mit einem gelben Dreieck an der Vordertür.

Was die Adresse der Gastfamilie/WG betrifft, so erkundigt Euch vorher nach einem markanten Anhaltspunkt, um ihr Haus zu finden, da die Häuser hier nicht überall nummeriert sind und auch die Straßen zum Teil keinen Namen tragen. Adressen lauten in Costa Rica zum Beispiel: „Desde el antiguo AID una cuadra este, cien metros sur y 25 metros este, casa color melón con portones negros“. Dabei muss man wissen, dass „cien metros“ ein Strassenblock sind, egal wie lang dieser tatsächlich ist.

Beim Taxifahren sollte man immer darauf achten, dass die maría eingeschaltet wird. Derzeit beginnt eine Fahrt bei 450 Colones für den ersten Kilometer (Mai 2009). Neben den Taxis (mit Taxometer/maría) gibt es ein dichtes und günstiges Busnetz, das am Anfang ziemlich undurchschaubar erscheint, was die Haltestellen und Strecken betrifft. Die Endstation/Linie und der Fahrpreis stehen im Fenster. Es schadet nicht, sich gleich zu Beginn seines Aufenthaltes mit einem Stadtplan und Bus(bahnhofs)plänen einzudecken, allerdings gibt es meist keine Pläne für die Stadtbusse. Man wartet einfach, bis der richtige kommt. Wichtig sind besonders die Busbahnhofspläne für die Überlandbusse, die im Übrigen auch sehr günstig sind! So fahren die Busse in die Karibik an einer anderen Stelle in San José ab, als z.B. die Busse in die „Zona Sur“. Die Busse Richtung Pazifik fahren am Busbahnhof  Coca Cola ab – auch hier immer ein Auge auf das Gepäck haben. Bei beliebten Ausflugszielen und in der Hochsaison sollte man die Fahrkarten mindestens einen Tag vorher kaufen. Dies geht jedoch nicht bei allen Busgesellschaften.

Für die Sicherheit im Allgemeinen gilt: Nach Einbruch der Dunkelheit nicht durch Zona Roja/ Crackviertel laufen, nicht zuviel Bargeld/Handy/Kreditkarten/Schmuck mit sich tragen, den Ratschlägen von Ortskundigen folgen. Man kann sich gut alleine fortbewegen und reisen. Allerdings häufen sich in der letzten Zeit bewaffnete Überfälle sowohl auf Fußgänger als auch auf Autofahrer. Man sollte also zu jeder Tageszeit und in jedem Stadtviertel immer vorsichtig sein und im Falle eines Überfalls sofort ohne Widerstand die Handtasche und das Geld herausgeben.

 

2. Zeit, Wasser, Telefonieren, Post

Die Zeitverschiebung beträgt –7 Stunden zur mitteleuropäischen Winterzeit und –8 Stunden zur mitteleuropäischen Sommerzeit.

Wasser kann man in San José problemlos aus dem Wasserhahn trinken, außerhalb sollte man lieber auf gekauftes Wasser zurückgreifen oder es abkochen (es sei denn, es steht ausdrücklich potable dran).

Internationale Telefonkarten bekommt man in vielen Supermärkten oder bei Straßenhändlern (199-Kolibri-Karten zum Telefonieren ins Ausland, 197-Karten zum Telefonieren im Inland). Telefonzellen gibt es überall. Eine SIM-Karte für das Handy ist nur schwierig zu erhalten und nur für bestimmte Handytypen (umso älter das Handy ist, umso besser stehen die Chancen). Deutsche SIM-Karten können z.T. auch Nachrichten und Anrufe empfangen. Im Büro kann man über Voip Stunt/Skype umsonst ins europäische und US-amerikanische Festnetz anrufen.

Wichtig zu wissen ist, dass im Mai 2008 allen costaricanischen Festnetznummern eine „2“ vorangestellt wurde und allen Handynummern eine „8“. Das heißt, die Telefonnummern in Costa Rica sind nun alle 8-stellig. Sieht man irgendwo eine 7-stellige Nummer, weiß man, dass es sich hier um eine veraltete Nummer handelt und muss ihr im Geiste eine 2 oder eine 8 voranstellen (was manchmal nicht ganz einfach ist, weil nicht immer klar ist, ob es sich um eine Festnetz- oder Handynummer handelt).

Briefmarken nach Deutschland kosten 165 colones, im Dezember werden dazu noch 40 colones draufgeschlagen. Briefe nach Deutschland brauchen mindestens eine Woche. Post sollte man sich am besten an das Postfach des Goethe-Zentrums lassen, es sei denn, die Gastfamilie hat auch ein Postfach.

 

3. Das Goethe Zentrum

Die aktuellsten Infos findet man unter www.centrogoethe.com, z.B. was die Kurse, Einschreibewochen, Preise, Öffnungszeiten des Büros, etc. betrefft. Ausserdem findet man dort auch Links zu anderen (deutschen) Institutionen wie der Deutschen Botschaft, dem DAAD, der Deutschen Handelskammer, dem Colegio Humboldt, etc. Man mag sich vielleicht wundern, warum es denn hier nicht „Goethe Institut“ heisst. 1999 wurde aus dem Goethe Institut aus notwendigen Sparmaßnahmen das Goethe Zentrum… Der Deutschunterricht ging wie bisher weiter, nur das Gebäude musste aufgegeben werden und auch die Kulturarbeit ist, aufgrund weniger Personal und Mittel, an die deutsche Botschaft überlassen worden…

Jetzt bietet es primär Sprachkurse an. Unterrichtet wird in zwei Sitzen: der deutschen Humboldtschule in Pavas und in der Universidad Bíblica in San Pedro.

In San Pedro sitzt Ursula de Hurtado, die Directora Académica, in Pavas teilt Ihr Euch das Büro mit Katia de Goeyen, der Directora Administrativa. Beide sind furchtbar nett und stehen Euch, genau wie alle anderen 8 Lehrer/innen des Goethe, für alle möglichen Fragen zur Verfügung. Die Atmosphäre im Büro ist sehr entspannt und nett.

Eine Kleiderordnung besteht hier überhaupt nicht! T-Shirt, Roch, Jeans, Pulli, Top – auf was man Lust hat :-) Die Atmosphäre im Büro ist sowieso unheimlich angenehm, entspannt, nett und herzlich!!! Was den ersten Arbeitstag im GC betrifft, so bekommt man vorher eine Email mit Uhrzeit, an der man kommen soll, zugesandt.

Über alles weitere wird man dann ausführlichst informiert, man erhält seine Praktikumsaufgaben, und überhaupt werden einem jederzeit sämtliche Fragen beantwortet, alle sind äussert nett und hilfsbereit!

Infos, Projektbeschreibungen sowie Praktikumsberichte befinden sich im “Praktikanten-Ordner”. Auch dieser kann – gerade am Anfang – zur Orientierung sehr hilfreich sein!

Gearbeitet werden 25 Stunden pro Woche, vor allem an administrativen Aufgaben wie der Kursanmeldung und der Pflege der verschiedenen Datenbanken (Schülerkartei, CD- und DVD-Bestand). Außerdem können die Praktikanten in Eigeninitiative kulturelle Projekte beginnen oder fortführen, sei es eine oder mehrere wöchentliche Konversationsgruppen („Kaffeekränzchen“ oder Stammtisch), Filmabende, Feiern, Informationsaushänge in den Vitrinen, etc. Anregungen finden sich vor Ort im Praktikantenordner.

 

4. Freizeitaktivitäten

Wer zusätzlich zu seiner Spanischpraxis vor Ort Lust, Zeit und Geld hat, einen Spanisch-Sprachkurs zu belegen, der findet im Praktikanten-Ordner eine Liste mit Adressen von Sprachschulen in San José. In einer früheren Version dieser Tippsamlung wurde das Instituto Británico empfohlen:

„Ich habe beim Institúto Británico einen zweiwöchigen Intensivkurs (Einzelunterricht) belegt, mit dem ich sehr zufrieden war. Am Anfang gab es (wie immer) einen Einstufungstest (der mir sogar zugefaxt wurde), ich konnte selbst bestimmen, was ich gerne wiederholen und vertiefen wollte, die Grammatikübungen waren hervorragend, ich musste sehr viel sprechen und es war eine super nette Atmosphäre mit meiner Lehrerin. Dort konnte man sich auch mit Tee, Kaffee und Keksen bedienen, soviel man wollte. Ich konnte sogar die Uhrzeit für meinen Kurs vorher selbst bestimmen.

Die Chefin heisst Gabriela García, der Hauptsitz ist in Los Yoses (Richtung San Pedro; dort musste ich allerdings nie hin), Unterrichtsräume gibt es auch im Centro Colón (auf dem Paseo Colón, gleich neben dem Parque La Sabana), also mit dem Bus 15 min. vom GZ entfernt, die Telefonnummer des Büros lautet 2225-0256, ext. 112. Praktikanten des GZ bezahlen den (Sonder-)Preis von 13$/Stunde, das Material ist inklusive. Empfehlen kann ich es aber sehr. Meine Lehrerin heißt Yamileth Solís und war sehr nett und gut.“

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich spanische und deutsche Bücher aus der Schulbibliothek der Humboldtschule auszuleihen. Die Bibliothekarin heisst Birgit Maedler.

Kinos sind hier auch sehr günstig: 1500 ¢ pro Person oder mittwochs, am „Kinotag“, „dos por uno“, d.h. 1500 ¢ für zwei Personen ;-) Dann sind die Kinos aber auch meist voll! Die meisten Filme (aus den USA) laufen hier auf Englisch, mit spanischem Untertitel.

Empfehlenswert und günstig sind die Tanzkurse in der Tanzschule Merecumbé neben der amerikanischen Botschaft. Hier lernt man jede Menge Ticos kennen und hat einen Heidenspaß bei Salsa, Merengue und Kumbia. Aber allein schon durch das Leben in der WG oder einer Familie lernt man genügend Leute kennen, mit denen man viel unternehmen kann und eben auch ausreichend Spanisch spricht. Wenn man bereits gute Spanisch-Kenntnisse besitzt, ist es ratsam lieber in Ausflüge zu investieren. Costa Rica ist wohl eines der schönsten und landschaftlich gesehen abwechslungsreichsten Länder der Welt!

Noch ein Wort zur Sprache hier allgemein:

Die meisten von uns werden Spanisch in Spanien oder zumindest das Spanische Spaniens gelernt haben.

Nicht sonderlich beliebt ihr in Lateinamerika ist das gelisbelte „t“ – darüber machen sie sich hier eher lustig! Am Anfang muss man auch einige neue Wörter lernen (die auch innerhalb Lateinamerikas variieren), aber da kommt man bald rein: „Gesundheit“ heisst „salud“ und nicht „Jesús“, „vale“ heisst hier „ok“, „encantado/a“ heisst „con (mucho) gusto“, ein Handtuch ist ein „paño“ und kein „toalla“ (das sind hier Damenbinden), „tú“ heisst hier (zumeist) „vos“, etc.

Nicht verwirrt sollte man reagieren, wenn ein Busfahrer oder eine Verkäuferin „Sí, mi amor!“ sagt – das ist keine Liebesbekundung ;-))

Es kann ganz spannend sein, ein Wörterbuch mit Lateinamerikanismen zu kaufen, ist aber zur Verständigung nicht nötig!

Und schließlich bleibt nur noch zu sagen:

Plant genügend Zeit für Reisen ein, passt gut auf Euch auf und genießt Euren Aufenthalt im Land der Ticos/Ticas!

PURA VIDA!

Encontrá aquí
La lista de películas que podés solicitar en el Centro Goethe.

 

COSTA RICA / ALEMANIA

 

 
     

 

 
 

Oficina Colegio Humboldt: Martes, miércoles y sábados de 8:30 a.m. a 12:30 p.m.
y de martes a viernes de 2:00 p.m. a 6:00 p.m.
Teléfonos: (506) 2290-0958 / 2232-1455, ext. 205 / Fax: (506) 2296-9261

Oficina Universidad Bíblica Latinoamericana:
Martes y miércoles de 9:00 a.m. a 1:00 p.m.
Martes a viernes de 3:00 p.m. a 7:30 p.m.
Teléfono: (506) 2253-0681

Correo electrónico: goethe@humboldt.ed.cr

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